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Fossile Rohstoffe reduzieren

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Treibhausgase binden

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Artenvielfalt erhalten

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Wirtschaftsstandort Europa sichern

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Weg in eine harmonische Zukunft ebnen

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Fossile Rohstoffe reduzieren | Treibhausgase binden | Artenvielfalt erhalten | Wirtschaftsstandort Europa sichern | Weg in eine harmonische Zukunft ebnen |

 
 

 “Der Einsatz von fossilen Energieträgern muss vermieden werden. Wo dies nicht möglich ist, ist es sinnvoll, Treibhausgase in Produkte einzuschliessen, damit die Gase das Klima nicht zusätzlich erhitzen. Kann mit der Herstellung solcher Produkte zudem Landfläche für den Anbau von Rohstoffen eingespart werden, bleibt mehr Platz für die natürliche Artenvielfalt. Beides trägt zum langfristigen Erhalt unserer Lebensgrundlagen bei.”


  • Die Welt braucht dringend Lösungen, die nachhaltiges Klimamanagement ermöglichen. ccloop setzt sich für die Entwicklung, Implementierung und Umsetzung von Technologien und Prozessen zur Herstellung CO₂-neutraler Güter des täglichen Lebens ein. Unser Fokus liegt hierbei auf der Kreislaufnutzung von Kohlenstoff und ganz besonders auf der Bereitstellung von defossiliserten Rohstoffen.

 
 

  • Der Klimawandel ist eine Bedrohung, aber auch eine Chance. Jetzt und in naher Zukunft werden eine Vielzahl veraltete Herstellungsprozesse durch neue, klimafreundliche Alternativen ersetzt. Wir sollten sicherstellen, dass heute die richtigen Entscheidungen getroffen werden und die Erde geheilt und nicht nur hastig geflickt wird.

    Stellen Sie sich eine Welt mit klarer, frischer und unbelasteter Luft vor. Eine Welt mit einem sorgfältig ausbalancierten Klima ohne globaler Erwärmung. Wir können dieses Ziel erreichen aber müssen jetzt verantwortungsvoll und vorausschauend handeln.

    Eine einfache Möglichkeit zur Reduzierung von CO₂-Emissionen ist den Verbrauch fossiler Ressourcen (wie Öl, Kohle und Gas) so weit wie möglich zu reduzieren. Der Grossteil fossiler Ressourcen wird in den Sektoren Transport, Energie und Wärme verbraucht. Deshalb wird häufig deren massiver Einsatz als Ausgangsmateriale für die Produktion von Gütern des täglichen Lebens (zB Medikamente, Diagnostika, Kleidung, Computergehäuse, Verpackungsmaterialien und Shampoos, aber auch Schmierstoffe und Klebstoffe für High-Tech-Anwendungen) vergessen. Verfahren zur Produktion alternativer, defossilisierter (d.h. nicht aus fossilen Ressourcen hergestellter) Ausgangsmaterialien sind jedoch keine Science-Fiction. Sowohl Pflanzenmaterial als auch CO₂ können und werden mancherorts bereits jetzt zur Produktion defossilisierter Rohstoffe eingesetzt.

    Für jeden Einzelnen: Beschleunigen Sie den Übergang, indem Sie nach Produkten des täglichen Lebens suchen, die aus defossilisierten Rohstoffen hergestellt wurden.

    Für Industriemanager: Gehen Sie das unternehmerische Risiko ein und setzen Sie auf Technologien, die uns allen helfen, fossile Ressourcen im Boden zu belassen.

    Für Investoren: Fördern Sie die Dynamik und unterstützen Sie innovative Lösungen.

    Für politische Entscheidungsträger: Beschleunigen und schützen Sie den Transformationsprozess durch die Schaffung eines regulatorischen Rahmens, der mutige Initiativen und Produktinnovationen ermöglicht und belohnt.

    Die Zukunft liegt noch immer noch in unseren Händen.

 
 

  • Kohlenstoff ist das Element des Lebens.

    Der biologische Kohlenstoffkreislauf beginnt mit der Aufnahme von CO₂ aus der Luft durch Pflanzen. Unter Verwendung von Sonnenenergie trennen Pflanzen CO₂ in Sauerstoff und Kohlenstoff. Den Kohlenstoff verwenden ihn dann für ihr Wachstum. Pflanzenmaterial u.a. als Nahrung für Tiere und Menschen. Sie verdauen das Pflanzenmaterial und verbrauchen dabei den zuvor freigesetzten Sauerstoff. Die am Anfang des Kreislaufs aus der Sonne aufgenommene und gespeicherte Energie wird freigesetzt und der Großteil des pflanzlichen Kohlenstoffs wird als CO₂ wieder in die Atmosphäre abgegeben.

    Pflanzen, Tiere und Menschen sind daher wie Geschwister. Nur durch ihre Synergie kann der biologische Kohlenstoffkreislauf geschlossen werden. Keiner von ihnen kann über längere Zeiträume ohne den anderen existieren.

    Geologie, grundlegende Naturgesetze und hochmoderne Computermodelle zeigen, dass das Gleichgewicht zwischen CO₂, Sauerstoff und der Einstrahlung von Sonnenenergie auch die Temperatur der Erde und die Zusammensetzung der Biosphäre bestimmt. Der Erhalt eines stabilen Zustandes ist entscheidend für die Bewahrung der Erde als Lebensraum für alle höheren Lebensformen und insbesondere für den Menschen.

 
 

  • Vor etwa 300 Millionen Jahren wurde eine erhebliche Menge an CO₂ aus der Atmosphäre entfernt. Dies geschah, da Pflanzen zuerst CO₂ aus der Atmosphäre aufnahmen und dann unterirdisch eingeschlossen und langsam zu fossilen Ressourcen Kohlenstoff wie Öl, Erdgas oder Kohle umgesetzt wurden. Innerhalb der letzten 100 Jahre hat die Menschheit diese fossilen Ressourcen übermäßig für die Energieerzeugung und die Produktion von Rohstoffen genutzt. Da fossilen Ressourcen in aller Regel im Zuge oder nach der Nutzung verbrannt werden, wird der gebundene Kohlenstoff wieder freigesetzt und als CO₂ wieder in die Atmosphäre abgegeben. Die Freisetzung von CO₂ erfolgt seit Beginn der Industrialisierung erheblich schneller als dessen Wiederaufnahme durch Pflanzen und andere natürliche Senken. Somit erhöht sich die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre stetig.

    Natürlich ist CO₂ ein Treibhausgas. Treibhausgase halten Sonnenenergie, die sonst in den Weltraum abgestrahlt würde, auf der Erde gefangen. Dieser Effekt ist die Ursache für die stetig steigende Temperatur auf der Erde.

    Die daraus resultierende Klimaerwärmung hat verheerende Folgen für die Geo- und die Biosphäre. Im Interesse einer prosperierenden Zukunft, müssen wir jetzt gegensteuern. Das bedeutet, dass wir nicht nur die aktuellen Emissionen minimieren, sondern auch CO₂, das vor Jahren bereits verantwortungslos emittiert wurde, wieder aus der Atmosphäre entfernt werden muss.

 
 

  • Wir verbrennen den Großteil der geförderten fossilen Ressourcen. Bei der Verbrennung wird die gebundene Energie freigesetzt und dann unter anderem für Heizung, Transport, Industrie, und Stromerzeugung verwendet. Das dadurch entstehende CO₂ wird ebenfalls freigesetzt, häuft sich in der Atmosphäre an und beschleunigt so die globale Erwärmung.

    Glücklicherweise kann Energie auch aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden. Durch die Kopplung an Wind-, Solar- oder Wasserkraft kann der Weg in eine CO₂-neutralen Zukunft in den Sektoren Transport, Wärme und Elektrizität geebnet werden.

    Die für diese Transformation erforderlichen Technologien sind bereits entwickelt, und alles, was wir tun müssen, ist, sie feinabzustimmen, zu optimieren und zu skalieren.

 
 

  • Fossile Ressourcen werden nicht nur in den Sektoren Energie, Wärme und Transport verwendet, sondern dienen auch als Rohstoff für die Herstellung einer Vielzahl von Produkten des täglichen Lebens. De facto bestehen u.a. Medikamente, Diagnostika, Kleidung, Computergehäuse, Verpackungsmaterialien und Shampoos, aber auch Schmierstoffe und Klebstoffe für High-Tech-Anwendungen zu einem erheblichen Teil aus Kohlenstoff.

    Derzeit werden die meisten Rohstoffe, die für die Herstellung von Produkten des täglichen Lebens benötigt werden, aus Öl, Gas oder Kohle gewonnen. Wenn die Produkte das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, werden sie in der Regel als Abfall entsorgt und verbrannt. Dadurch wird der gebundene Kohlenstoff fossilen Ursprungs als CO₂ freigesetzt und gelangt in die bereits ohnehin überlastete Atmosphäre. Kohlenstoffbasierte Rohstoffe und Produkte tragen somit in erheblichem Mass zur globalen Erwärmung bei.

    Anders als im Energiesektor ist Kohlenstoff für die Herstellung von Alltagsprodukten jedoch in den meisten Fällen unverzichtbar. Dies liegt daran, dass allein der Kohlenstoff den Aufbau großer und komplexer molekularer Strukturen erlaubt. Diese Strukturen sind jedoch für den Aufbau und Produktion unverzichtbar. Kohlenstoff kann somit im Materialsektor durch kein anderes Element ersetzt und nicht aus der Produktionskette entfernt werden.

    Durch Defossilsierung der Rohstoffströme ist dennoch möglich CO₂-neutral zu produzieren. Es bedarf jedoch des mutigen Einsatzes innovativer Technologien.

 
 

  • Ein wichtiger Schritt hin zur Produktion von CO₂-neutralen Alltagsprodukten ist der Ersatz von Öl, Gas und Kohle durch defossilisierte Rohstoffquellen. Tatsächlich können und werden defossilisierte Rohstoffe bereits hergestellt werden. Drei geeignete Wege sind bekannt, und unabhängig vom technischen und wissenschaftlichen Fortschritt wird es in absehbarer Zukunft keine Alternativen geben.

    (I) Plastikrecycling:

    Die überwiegende Mehrheit materiell genutzter fossiler Ressourcen wird für die Produktion von Plastik verwendet.

    In industrialisierten Ländern wird bereits eine erhebliche Menge an Kunststoff und somit auch der enthaltene Kohlenstoff recycelt und somit in einen Kreislauf überführt. Das brachliegende Potenzial ist jedoch enorm. Weitere Skalierung und Optimierung des Recyclings ist erforderlich, um immer mehr Kohlenstoff im Kreislauf zu halten und seine Freisetzung in die Atmosphäre als CO₂ zu verhindern. Allerdings ermöglicht Plastikrecycling alleine bei weitem nicht, den Bedarf an Rohstoffen zu decken. Die stetig wachsende Weltbevölkerung, die hohe Nachfrage nach innovativen kohlenstoffbasierten High-Tech-Produkten (wie Solarmodulen oder Rotorblättern für Windturbinen) sowie nicht recycelbarer Plastikabfall führen zu Lücken im Materialfluss.

    (II) Rohstoffe aus Pflanzenmaterial:

    Defossiliserte Rohmaterialströme können auch aus nachhaltig produziertem Pflanzenmaterial generiert werden. Unbenutztes Pflanzenmaterial steht reichlich zur Verfügung (z. B. Küchenabfälle, Holz oder landwirtschaftliche Rückstände). Heutzutage werden diese wertvollen Materialien in vielen Fällen jedoch einfach verbrannt oder zu Kraftstoffen umgewandelt. Wir empfehlen, dass in Zukunft ein grösserer Teil nachhaltig produzierten Pflanzenmaterials auf intelligente Weise zur Herstellung von defossilisierten Rohstoffen für die Herstellung von Produkten des täglichen Bedarfs verwendet wird.

    Dieser Sektor der materiellen Nutzung von Pflanzenmaterial ist bereits jetzt sehr dynamisch. Viele Innovationen und Technologien zur Veredelung von Pflanzenmaterialien und der Isolation neuartiger defossiliserter Rohstoffe sind in Entwicklung oder bereits kommerzialisiert.

    (III) CO₂-Recycling und Verwendung von CO₂ aus Prozessgasen:

    Eine weitere Möglichkeit zur Bereitstellung defossilisierter Rohstoffe ist CO₂-Recycling. Dabei wird CO₂ direkt aus der Gasphase isoliert und anschließend in defossilisierter Rohstoffe umgewandelt. Tatsächlich gibt es eine Vielzahl von prozessbasierten CO₂-Ströme (z. B. CO₂ aus Abfallverbrennung, Stahlproduktion, Zementproduktion oder anderen industriellen Aktivitäten) die auch in einer CO₂-neutralen Zukunft weiter existieren werden.

    Damit sich das CO₂ aus diesen unvermeidbaren Emissionen nicht in der Atmosphäre anreichert, muss es entweder andernorts kompensiert, abgeführt und gespeichert oder genutzt werden. Wir unterstützen den letzten Weg, nämlich die Verwendung von CO₂ als Ausgangsstoff für die Herstellung von defossilisierten Rohstoffen. In Prozessgasen ist CO₂ in aller Regel hochkonzentriert. Aus logistischen und energetischen Gründen ist für das CO₂-Recycling die hohe CO₂-Konzentration von Vorteil. Deshalb sind Prozessgase als Ausgangsmaterial von besonderem Interesse.

    Es wurden bereits eine Vielzahl von CO₂-Recyling Technologien entwickelt. CO₂-Recycling Technologien für die Produktion von defossilisierten Rohmaterialien sollten weiter skaliert und breit genutzt werden.

 
 

  • CO₂-Recycling ist eine leistungsfähige Technologie mit großem Potenzial zur Verringerung des globalen Temperaturanstiegs. Anders als beim Einsatz von Pflanzenmaterial als defossilierter Rohstoff, wird das Potenzial des CO₂-Recyclings häufig unterschätzt und die Technologie ist in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Wie von ccloop betont, hat die breite Nutzung von CO₂-Recycling als Schlüsseltechnologien zur Bereitstellung defossilisierter Rohmaterialien grosses Potenzial.

    Ähnlich wie Pflanzen über Hunderte von Millionen Jahren wird beim CO₂-Recycling Kohlenstoff in einen produktiven Kreislauf integriert. Während Pflanzen hauptsächlich Biomasse produzieren, liefert das CO₂-Recycling defossilisierte Rohstoffe, die direkt zur Herstellung von Alltagswaren verwendet werden können. Chemie und industrielle Biotechnologie haben bereits wertvolle Beiträge zum CO₂-Recycling geleistet. Beide Disziplinen bieten sinnvolle und umweltfreundliche Lösungen für die Herstellung von defossiliserten Rohstoffen aus CO₂.

    Für die Produktion defossilisierter Rohmaterialien mittels CO₂-Recyling ist die breite Verfügbarkeit von erneuerbarer Energie und von nachhaltig produzierten Wasserstoffs von entscheidender Bedeutung. Beides wird benötigt, um das CO₂ mittels chemischer Reduktion in defossilisierte Rohmaterialien zu überführen. Die Infrastrukturen für Produktion und Verteilung der drei Schlüsselressourcen des CO₂-Recyclings - Wasserstoff, Energie und CO₂ - müssen sorgfältig geplant und eng verknüpft werden. Da jetzt die Weichen für den Aufbau der Verteilernetze der Zukunft gelegt werden, muss die Planung muss jetzt entsprechend angepasst werden.

    Eine herausragende Besonderheit der CO₂-Recycling-Technologien ist, dass sie einerseits die Reduktion der aktuellen Emissionen beitragen und andererseits auch CO₂ das vor langer Zeit freigesetzt wurde aus der Atmosphäre entfernen können. Diese einzigartigen Eigenschaften ermöglichen das proaktive Management der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre. Darüber hinaus wird durch die Verwendung von CO₂ als Ausgangsstoff für die Herstellung von desossilisierten Rohstoffen ein Anreiz für die kommerzielle Nutzung von CO₂ geschaffen. Auf diese Weise werden Kreisläufe aus Innovation, Skalierung, Kostensenkung und neuen Anwendungen geschaffen. Diese Zyklen beschleunigen den Aufbau der Infrastruktur für CO₂-Recycling und somit auch die Geschwindigkeit mit der die CO₂-Emissionen verringert und das Klima stabilisiert werden kann.

    Im Interesse unseres Klimas empfehlen wir jedem unserer Besucher in allen Bereichen des Lebens verantwortungsbewusstes und informiertes Handeln sowie einen genügsamen Lebensstil.

    Im Bereich der Produktion von defossilisierten Rohmaterialien für die Herstellung von Alltagsgütern empfehlen wir (I), kohlenstoffhaltige Materialien wann immer sinnvoll möglich zu recyceln, (II) Pflanzenmaterial klug zu verwenden und (III) CO₂-Recycling und die damit verbundene Energie- und Wasserstoffinfrastruktur zu skalieren. Letztendlich sollten alle Rohstoffströme soweit wie technisch möglich von fossilen Ressourcen entkoppelt und auf den defossilisierten Pfad umgeleitet werden.

    Es liegt an uns, das "Ölzeitalter" hinter uns zu lassen und die Rohstoffströme zu defossilisieren. Alles, was wir tun müssen, ist es ganz einfach zu tun.

 
 

Was bereits möglich ist...